Unsere Hunde

Unser erster Hund war Dora, eine Labrador Hündin. Leider erkrankte sie schon mit wenigen Monaten sehr schwer an OCD und trotz Operation und vielen anderen Therapien konnten wir ihr nicht helfen. Es war für uns und unsere damals noch kleinen Kinder ein sehr trauriges Ende.

Daraufhin informierten wir uns über besonders robuste, familientaugliche Hunderassen und unsere Wahl fiel auf Welsh Corgi Cardigans. Die hatte mein Mann bereits auf Reisen in England kennengelernt.

 

 

Unser erster Corgi war Welshclan`s Happy Henry, ein brindle pointed tricolour Rüde aus den Niederlanden.

Er machte seinem Namen alle Ehre und hatte einen tollen Charakter. Er war mehrmals als Deckrüde im Einsatz.

Nach einem Jahr kam noch Sine (Avonaire Guardian Angel in Blue) dazu, eine bereits damals erwachsene bluemerle Hündin aus Dänemark.

 

Die beiden verstanden sich prima und wurden zusammen alt. Als Henry im Jahr 2009 verstarb, bekamen wir im Jahr 2010 Flynn (Beathan from the stone of scone), einen brindle-farbenen Rüden. Er verbrachte noch drei Jahre mit Sine, die damals schon eine Hundeoma war und im Alter von 14 Jahren verstarb.

 

2013 zog dann Amy (Vets and Vicars Jasmine Tea) bei uns ein, eine bluemerle Hündin aus den Niederlanden.

Amy ist eine sehr liebe und lebhafte Hündin mit einem ausgeglichenen Charakter. Sie ist sehr wachsam, kein Geräusch entgeht ihr. Mit anderen Hunden ist sie sehr verträglich, egal ob Rüde oder Hündin. Auch mit unserer Katze Rosie versteht sie sich prima.

2018 blieb aus unserem B-Wurf die kleine Bridget bei uns. Mit ihr hoffen wir, die Zucht weiterführen zu können.

 

Mit Flynn und Amy habe ich von Welpenalter an die Hundeschule besucht, da mir eine gute Sozialisierung und Beschäftigung sehr wichtig ist.

Beide Hunde haben die Begleithundeprüfung bestanden und wir betreiben Obedience.

Diese Sportart macht den Hunden und mir sehr viel Spaß und dient der Auslastung  und Ausgeglichenheit.

Kurze Rassebeschreibung

Bei den Welsh Corgis unterscheidet man zwei Rassen, den Cardigan und den Pembroke Welsh Corgi.

 

Beide entstanden, wie es der Name schon sagt, in Wales, wo sie bereits im 10. Jahrhundert erwähnt wurden. Man vermutet, dass sie direkte Nachfahren des alten walisischen Viehundes sind, dessen Vorfahren mit den Kelten vor mehr als 3000 Jahren vom Festland Zentraleuropas nach Wales kamen. Sie wurden als Jagdhunde, Wachhunde und Treibhunde der walisischen Viehzüchter eingesetzt und waren einzig und allein Arbeitshunde. Dabei war Gesundheit, Kraft, Schnelligkeit und Wendigkeit, Intelligenz und Wachsamkeit wichtig.

Der Corgi musste die Aufgaben erfüllen, die dem Hütehund entgegengesetzt war: Man richtete ihn darauf ab, die Rinder des Nachbarfarmers durch Bisse in die Fersen wegzutreiben.

Die kurzen Beine sind des Corgis Stärke, denn seine Kleinheit schützt ihn davor, auf die Hörner genommen zu werden und sie ducken sich unter den Hufen der ausschlagenden Rinder.

 

Aufgrund ihrer Eigenschaften sind die Möglichkeiten einen Corgi auszubilden sehr vielfältig. Sie sind sehr lerneifrig, neugierig und arbeitseifrig. Von ständig wiederholten gleichen Übungen fühlen sie sich rasch genervt.

Sie haben einen starken eigenen Willen. Bleibt Führung und Anleitung ihres Besitzers aus, regeln sie die Dinge selbstständig.

Das ist ein Punkt, den man beachten sollte. Deswegen ist eine Grunderziehung und gute Sozialisierung sehr wichtig, aber auf liebevolle Weise.

Sie möchten immer alles richtig machen und sind sehr verschmust. Sie sind sehr kinderlieb, wenn sie früh Kinder kennengelernt haben.

Sie verstehen sich mit allen Tieren, die zum Haushalt gehören.

Corgis eignen sich nicht zur Zwingerhaltung!

 

 

Quelle: Hunde Revue 9/2001

          www.cfbrh.de/rassestandard_welsh.html  Welsh Corgi Cardigan